4. August 2020
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Tut Invisalign weniger weh, als feste Zahnspangen?

Tut Invisalign weniger weh, als feste Zahnspangen?

Tut Invisalign wirklich weniger weh, als feste Zahnspangen?

Die meisten unserer Patienten hatten als Kind schon mal eine feste Zahnspange. Danach wurde vom Behandler versäumt ein Retainer zu kleben. Wir wussten zwar, das wir die herausnehmbare Zahnspange weitertragen sollten. Aber mal ganz ehrlich? Wer macht das in der Realität. Deshalb haben die meisten von uns schon eine Zahnspangenerfahrung. Mit festen Zahnspangen sind in unserem Gedächtnis unschöne Erfahrungen mit picksenden Drähten und schlaflosen Nächsten mit Schmerzen verbunden. Viele Patienten fragen sich, ist das mit Invisalign genauso?

Natürlich gibt es bei Invisalign keine lockeren Bänder oder Brackets und auch keine picksenden Drähte. Diese Schmerzquelle fällt also weg. Manchmal können Aligner am Anfang jedoch auch Rauhigkeiten aufweisen. Die Ränder können scharf sein und uns stören. Manchmal sind die Schienen zu lang und drücken auf das Zahnfleisch. Dies kann man leicht durch Kürzen der Schiene mit einer Schere oder durch Feilen des Randes mit einer Nagelfeile beheben. Natürlich hilft euch auch der Kieferorthopäde dabei. Im Notfall hilft nachts ein Kaugummi oder etwas Wachs, um die Stelle abzudecken.

Der Unterschied zwischen einer festen Spange und Alignern zeigt sich nach unseren Erfahrungen am deutlichen zu Beginn der Behandlung. Patienten mit Multiband fällt die Umstellung schwerer. Es ist mit den Brackets nicht einfach eine optimale Zahnpflege durchzuführen. Hier ist Invisalign der Gewinner. Man kann die Aligner zum Essen einfach herausnehmen und danach ohne Probleme Putzen. Es kommt seltener zu Zahnputzdefiziten und Entzündungen. Natürlich fühlt man sich selbstsicherer, als wenn das ganze Essen in der festen Zahnspange hängt. Da wird Lächeln schwer. Man muss sich zurückziehen und nach jeder Mahlzeit putzen, damit man die Speisereste entfernt. Die Lebensqualität mit Alignern ist grösser als mit Multiband.

Der Patient und der Kieferorthopäde können bei den Alignern die Geschwindigkeit und die Schmerzen bei der Behandlung besser steuern.

Man kann bei den Alignern als Arzt die Geschwindigkeit der Behandlung beeinflussen. Zum Beispiel kann man die Bewegung statt auf 14 Schienen auf 28 Schienen verteilen. Natürlich sind bei kleineren Bewegungen die Schmerzen auch geringer. Auch bei der Multibandbehandlung gibt es diese Möglichkeiten durch superelastische Bögen und selbstligierende Brackets. Aber es ist etwas schwieriger dies genau vorherzusagen. Selbstverständlich kann bei den Alignern, der Patient auch einfach die Schiene länger tragen und somit steuern, an welchem Tag er zur nächsten Schiene wechselt. So kann man zum Beispiel bei Migränepatienten, die Schiene einfach mal ein bis zwei Tage länger tragen lassen, wenn ein Migräneschub kommt. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/migraene/was-ist-migraene/ .

Invisalign Schienen

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Alle Infos auf einen Blick: Invisalign

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