16. Juni 2021
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Kieferorthopädie…Wie funktioniert eine kieferorthopädische Behandlung?

Invisalign Schienen

Kieferorthopädie, wie funktioniert das?

Was ist eigentlich Kieferorthopädie? Erfahren Sie hier wie die Behandlung beim Kieferorthopäden funktioniert.

Viele Patienten wissen nicht genau, wie eine kieferorthopädische Bewegung funkioniert. Sie fragen oft, ob Aligner anders sind oder schneller, als normale Zahnspangen. Das ist nicht der Fall. Die Grundlagen der Behandlung sind bei allen Geräten fast gleich. Es geht immer um Druck und Zug auf den Knochen, Knochenabbau und Knochenanbau. Auch die Tragezeit ist entscheidend für die Bewegung. Das ist der grosse Vorteil der Aligner. Dadurch, das sie so dünn und fast unsichtbar sind, sind sie deutlich einfacher zu tragen, als andere herausnehmbare Spangen.

Noch mal zurück zum Thema. Wie funkioniert die Bewegung in der Kieferorthopädie bei Alignern. Dies ist bei Alignern ähnlich, wie bei allen anderen Zahnspangen. Invisalign ist eine Methode zur Begradigung von Zahnfehlstellungen der Firma Align Technology. Die Zahnspangen sind aus durchsichtigem Kunststoff und man nennt sie Aligner. Bis heute wurden mehr als 10 Millionen Menschen weltweit mit Invisalign Alignern behandelt. Im Prinzip funktioniert Invisalign genauso, wie alle anderen Zahnspangen auch; an der Stelle, an der die Schiene an den Zahn drückt bewegt sich der Zahn, es findet auf einer Seite ein Knochenabbau statt, auf der Gegenseite ein Knochenanbau statt. Das haben wir schon in der Schule im Physik- und Biologieunterricht gelernt. Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten, lesen Sie diesen empfehlenswerten Artikel zum Thema Zahnbewegung. https://de.wikipedia.org/wiki/Zahnbewegung

Wer plant eigentlich die Behandlung?

Wenn der Patient in die Praxis kommt, wird der Kieferorthopäde ihn zunächst untersuchen. Der Arzt schaut, ob Zähne, Zahnfleisch und Kiefergelenk gesund sind. Es darf keine Karies oder Entzündung vorhanden sein. Wenn alles in Ordnung ist, scannt man den Patienten. Nach dem Scan kann der Patient direkt innerhalb weniger Minuten eine Simulation sehen. Diese Simulation ist eine Vorahnung, wie die Zähne später stehen werden.

Die richtige Simulation, also die Planung des Clinchecks macht in der Kieferorthopädie idealerweise der Kieferorthopäde selbst. Er wird dabei die Besonderheiten des Patienten beachten. Zum Beispiel, wie der Patient lacht, was der Patient sich wünscht und was der Patient nicht möchte. Nur so kann man die Standards der kieferorthopädischen Behandlung einhalten. Und alle speziellen Aspekte des Patienten berücksichtigen. Die Bewegungen, die die Simulation errechnet hat, teil man in viele kleine Schritte und Align Technoloy stellt zu jedem Schritt einen Aligner her. Es ist essentiell, das der Kieferorthopäde selbst die Behandlungsplanung des Patienten durchführt. Nur so kann der, der den Patienten gesehen hat, auch auf die individuellen Umstände eingehen.

Die Vorteile von Behandlungen in der Kieferorthopädie:

Die Zahnspangen sind wirklich nur leicht sichtbar. Die Essensaufnahme ist uneingeschränkt möglich. Kaugummis, Karamelbonbons und Gummibärchen, die mit festen Zahnspangen ein No Go sind, sind mit Invisalign kein Problem. Die Behandlung mit Invisalign ist aufgrund der optimalen Passform sehr schnell und  nur wenig schmerzhaft. Der Nachteil bei der Invisalign Behandlung: es ist eine herausnehmbare Zahnspange, wenn man seine Schienen nicht trägt, werden sich die Zähne nicht perfekt verschieben. Also ist eine gewisse Diziplin erforderlich.

Wie starte ich mit Kieferorthopädie?

Falls Sie überlegen sich behandeln zu lassen, vereinbaren Sie einfach einen Termin beim Kieferorthopäden. Achten Sie auf die offizielle Bezeichnung Fachzahnarzt für Kieferorthopädie. Bereiten Sie sich auf Ihren Besuch vor. Schreiben Sie sich gerne auf, was Sie an Ihren Zähnen stört. Sie können eine Liste nicht ihren Beschwerden aufführen, falls Sie noch andere Symptome, wie Tinnitus, Schwindel, Kopfschmerzen oder ähnliches haben.

Natürlich freut sich der Arzt auch, wenn Sie ihm sagen, was ihnen wichtig ist. Auch Ängste oder Tabus bei der Behandlung können mitgeteilt werden. Zum Beispiel gibt es Patienten, die keine Schmelzreduktion möchten. Mit dem Scanner kann der Kieferorthopäde kann einmal eine Simulation mit ASR und einmal ohne ASR erstellen. Sie sehen die Unterschiede und können sich dann für Ihre Behandlung entscheiden. Manchmal hilft es auch, wenn Sie Bilder von früher mitbringen, bevor sich Ihre Zähne verschoben haben. Eine gute Beratung und Besprechung am Anfang ist sehr wichtig für Sie als Patient

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