In der Welt der modernen Kieferorthopädie ist ein Name allgegenwärtig: Invisalign, Doch während das US-Unternehmen den Markt mit massivem Marketing dominiert hat, hat sich im Hintergrund eine europäische Alternative zur absoluten Spitzenklasse entwickelt. ClearCorrect, ein Unternehmen der renommierten Schweizer Straumann Group, gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Warum entscheiden sich immer mehr Zahnärzte und Patienten für die „leise“ Lösung aus der Schweiz? In diesem Artikel erfahren Sie, warum ClearCorrect technisch oft die Nase vorn hat und ob es die richtige Wahl für Ihre Zahnkorrektur ist.
Inhaltsverzeichnis
Was unterscheidet ClearCorrect von anderen Alignern?
Wenn Sie sich mit unsichtbaren Zahnschienen beschäftigen, stoßen Sie schnell auf Begriffe wie „SmartTrack“ (Invisalign) oder verschiedene Direct-to-Consumer-Anbieter wie DrSmile. ClearCorrect verfolgt jedoch einen anderen Ansatz, der tief in der Schweizer Präzisionsmedizin verwurzelt ist.
1. Das Material: Fokus auf Langlebigkeit und Klarheit
ClearCorrect verwendet das sogenannte ClearQuartz-Material. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern ist dieses Material dreilagig aufgebaut. Die äußeren Schichten sind robust, um Verfärbungen und Risse zu verhindern, während der innere Kern elastisch bleibt, um einen konstanten, sanften Druck auf die Zähne auszuüben. Das Ergebnis ist eine Schiene, die über die gesamte Tragedauer hinweg deutlich klarer bleibt als viele Konkurrenzprodukte.
2. Das Design der Trimline (Der Rand der Schiene)
Hier liegt der größte technische Unterschied:
- Invisalign schneidet die Schienen wellenförmig entlang des Zahnfleischsaums aus.
- ClearCorrect nutzt eine flache, gerade Trimline, die über den Zahnfleischsaum hinausragt.
Warum ist das wichtig?
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass diese gerade Schnittkante die Haftung erhöht und die Notwendigkeit von unschönen „Attachments“ (kleine Kunststoff-Punkte auf den Zähnen) reduzieren kann. Für Sie bedeutet das: Die Schiene ist oft noch diskreter.
Straumann: Ein Erbe der Sicherheit
Ein entscheidender Faktor für die steigende Sichtbarkeit von ClearCorrect ist das Mutterunternehmen. Die Straumann Group ist Weltmarktführer in der dentalen Implantologie. Während Start-ups im Aligner-Markt oft kommen und gehen, bietet ClearCorrect die Sicherheit eines globalen Medizintechnik-Giganten.
Wenn Sie sich für ClearCorrect entscheiden, profitieren Sie von:
- Schweizer Qualitätsstandards in der Fertigung.
- Einer engen Zusammenarbeit mit Kieferorthopäden vor Ort (kein reiner Fernabsatz).
- Jahrzehntelanger Forschung in der Biomechanik
Kostenvergleich: Ist die Schweizer Antwort teurer?
Oft wird angenommen, dass Schweizer Präzision automatisch einen höheren Preis bedeutet. Tatsächlich ist ClearCorrect im Vergleich im Vergleich zu Invisalign oft kosteneffizienter. Das liegt vor allem an den flexiblen Preismodellen für Behandler, die diese Ersparnis häufig an Patienten weitergeben können.
| Feature | ClearCorrect (Straumann) | Invisalign | DrSmile & Co |
|---|---|---|---|
| Material | ClearQuartz (3-lagig) | SmartTrack | meist einschichtig |
| Sitz | überlappend (höherer Halt) | Wellschnitt | Wellenschnitt |
| Hintergrund | Straumann Group (Medizintechnik) | Align Technology | Impress |
| Zielgruppe | komplexe & leichte Fälle | komplexe & leichte Fälle | meist nur leichte Ästhetik |
Häufig gestellte Fragen zu ClearCorrect (FAQ)
Ja, technisch gesehen bietet ClearCorrect eine vergleichbare Präzision. Durch die Verwendung des dreilagigen ClearQuartz-Materials und die spezielle Trimline (Schnittkante) bietet ClearCorrect eine exzellente Passform und hohe Verfärbungsresistenz. Während Invisalign die bekannteste Marke ist, bietet die Schweizer Straumann Group mit ClearCorrect eine medizinisch höchst verlässliche Alternative.
Die Kosten für ClearCorrect variieren je nach Komplexität der Zahnfehlstellung. In der Regel liegen sie in einem Rahmen von 2500 bis 6000 Euro. Damit ist ClearCorrect oft preislich leicht attraktiver, bei vergleichbarer medizinischer Betreuung im Vergleich zu reinen Online-Anbietern wie DrSmile.
Dank der flachen Schnittkante (Trimline), die leicht über den Zahnfleischrand ragt, erzielt ClearCorrect eine höhere Haftung durch natürliche Unterschnitte. Das führt dazu, dass oft weniger Attachments (kleine Kunststoff-Punkte auf den Zähnen) benötigt werden als bei der Konkurrenz. Zudem bleibt das ClearQuartz-Material über die gesamte Tragedauer hinweg besonders transparent.
Bei Erwachsenen übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Aligner-Therapien in der Regel nicht, da dies gesetzlich so verankert ist. Private Krankenversicherungen oder Zahnzusatzversicherungen erstatten die Kosten jedoch häufig, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht und Kieferorthopädie im Tarif enthalten ist.
Für ein optimales Ergebnis sollten die Schienen 22 Stunden pro Tag getragen werden. Sie werden lediglich zum Essen, Trinken (außer Wasser) und zur Zahnpflege herausgenommen.
Fazit: Lohnt sich der Wechsel?
Wenn Sie Wert auf Diskretion, Materialstabilität und Verlässlichkeit einer Traditionsmarke legen, ist ClearCorrect die ideale Wahl. Es ist nicht die lauteste Marke am Markt, aber technisch gesehen oft die präziseste. In einer Zeit, in der Sichtbarkeit alles ist, bietet ClearCorrect ein Understatement, das durch Ergebnisse überzeugt.
Sind Sie bereit für Ihr neues Lächeln?
Lassen Sie sich beraten, ob die Schweizer Lösung von Straumann auch für Ihre Zahnfehlstellung die optimale Route ist.
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