Überversorgung in der Kieferorthopädie: Wann ist „weniger mehr“? Ein Experten-Ratgeber
Eine Überversorgung in der Kieferorthopädie liegt vor, wenn Behandlungen ohne klare medizinische Notwendigkeit oder zu einem zu frühen Zeitpunkt (vor dem 6. Lebensjahr) initiiert werden. Ein fachgerechtes Vorgehen zeichnet sich durch ein erstes Screening mit 6-7 Jahren aus, bei dem zwischen rein ästhetischen Korrekturen und funktionsrelevanten Eingriffen (wie bei Atemproblemen oder Kreuzbissen) unterscheiden wird. Eine strategische Behandlungspause während des Zahnwechsels kann unnötige Langzeittherapien vermeiden.









































