1. August 2020
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Stress, Depression und Kiefergelenk

Kiefergelenk, Depression und Stress hängen zusammen.

Stress, Depression und Kiefergelenk.

Depressionen nehmen in der Bevölkerung zu. Man geht davon aus, dass Depressionen ein Zusammenspiel innerer und äußerer Faktoren ist. Viele stark gestresste Patienten haben Kiefergelenksprobleme, Knirschen und Pressen stark und zeigen dann irgendwann erste Zeichen von Depression: Interessenverlust, Antriebslosigkeit, Gefühl der inneren Leere, Appetitstörung, Schlafstörung, Schuldgefühle, Selbstmordgedanken, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Panikattacken.

Was sind Ursachen für Depressionen:

Es ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren:

  • pyschosoziale Faktoren (z.B. schlechte Erfahrungen in der Kindheit), psychischer Stress (z.B. Mobbing) sind innere Faktoren
  • genetische Disposition, chronische Entzündungen (z.B. Kiefergelenk), Darmprobleme, Mangel an Vitalstoffen, Umweltfaktoren (z.B. Schwermetalle, Strahlungen) sind äußere Faktoren

Dauerstress bedingt Depressionen und depressive Menschen können mit Stress schlechter umgehen. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/was-ist-eine-depression .

Wir glauben, dass es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Kiefergelenkserkrankungen gibt.

Auch Fehlernährung ist ein wichtiger Punkt, deshalb empfehlen wir Kiefergelenkspatienten eine antientzündliche Ernährung (Gluten und Alkohol reduzieren, Vitamin D und Omega 3 Fettsäuren erhöhen). Zudem sollte beim Hausarzt untersucht werden, ob ausreichend Magnesium, Zink, Vitamin B3, B6, B12 und Folsäure vorhanden ist. Diese sind wichtig für die Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für die Steuerung der Stimmungslage verantwortlich ist und uns das Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit gibt. Er vermindert Angstgefühle. Eine Untersuchung bei einem auf Mikroimmuntherapie spezialisierten Arzt kann ergänzend zur kieferorthopädischen Behandlung sinnvoll sein. Zudem können die Einnahme von Probiotika und das Lernen von Atemtherapien und Autogenes Training empfohlen werden.

Kiefergelenksuntersuchung

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