14. Juli 2021
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Stress, Depression und Kiefergelenk ⚡

Stress Depression Kiefergelenk

Wenn Ihr Kiefergelenk plötzlich knackt.

Woran kann das liegen? Und warum hat das Kiefergelenk etwas mit Stress und Depressionen zu tun? Depressionen nehmen in der Bevölkerung zu. Man geht davon aus, dass sie ein Zusammenspiel innerer und äußerer Faktoren sind. Viele stark gestresste Patienten haben Kiefergelenksprobleme, Knirschen und Pressen stark und zeigen dann irgendwann erste Zeichen von Depression: Interessenverlust, Antriebslosigkeit, ein Gefühl der inneren Leere, Appetitstörung, Schlafstörung, Schuldgefühle, Selbstmordgedanken, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Panikattacken. Der Körper ist nicht mehr entspannt und die Muskulatur auch nicht. Man reagiert diesen Stress mit kleinen Bewegungen des Kiefers oder mit Pressen ab. Durch diese Überlastung kommt es oft zu einer Entzündung des Gelenkes.

Und schon beginnt der Teufelskreis. Schmerzen, Schwindel, Tinnitus können auftreten. Dies führt zu weiterem Druck auf die Patienten. Sie sind manchmal nicht mehr arbeitsfähig. Und sie ziehen sich zurück. Oft denken die Patienten nicht an das Kiefergelenk als Ursache. Nicht selten entstehen auch Schmerzen im Nacken, Rücken oder der Schulter. Die Patienten schlafen schlecht. Sie wachen morgens müde auf. Und können während des Tages nicht Ihre normale Leistung erbringen. Die Überlastung führt dann weiterhin zu einem Mangel an Vitalstoffen. Dies lässt die Muskulatur ermüden und die Immunabwehr vermindert sich. Die Entzündung breitet sich aus. Und wird dann chronisch. Die Patienten leiden. Sie wissen oft nicht zu welchem Arzt sie gehen sollen. Es vergeht viel Zeit, bis zur ersten Diagnose. Ein MRT kann im Zweifelsfall hilfreich sein. Der Umfang des Schadens ist ersichtlich. Ein Plan zur Genesung kann aufgestellt werden.

Was sind Ursachen für Depressionen?

Es ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren:

  • pyschosoziale Faktoren (z.B. schlechte Erfahrungen in der Kindheit), psychischer Stress (z.B. Mobbing) sind innere Faktoren
  • genetische Disposition, chronische Entzündungen (z.B. Kiefergelenk), Darmprobleme, Mangel an Vitalstoffen, Umweltfaktoren (z.B. Schwermetalle) sind äußere Faktoren

Dauerstress bedingt Depressionen und depressive Menschen können mit Stress schlechter umgehen. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/was-ist-eine-depression . Sie sind nicht belastbar. Haben wenig Freude am Leben. Meist versteht ihre Umgebung das nicht. Es ist schwer für die Familien. Nicht nur der Patient leidet.

Wir glauben, dass es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Kiefergelenkserkrankungen gibt.

Auch Fehlernährung ist ein wichtiger Punkt, deshalb empfehlen wir Kiefergelenkspatienten eine antientzündliche Ernährung (Gluten und Alkohol reduzieren, Vitamin D und Omega 3 Fettsäuren erhöhen). Zudem sollte beim Hausarzt untersucht werden, ob ausreichend Magnesium, Zink, Vitamin B3, B6, B12 und Folsäure vorhanden ist. Diese sind wichtig für die Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für die Steuerung der Stimmungslage verantwortlich ist. Er gibt uns das Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit. Er vermindert Angstgefühle. Eine Untersuchung bei einem auf Mikroimmuntherapie spezialisierten Arzt kann ergänzend zur kieferorthopädischen Behandlung sinnvoll sein. Zudem können die Einnahme von Probiotika und das Lernen von Atemtherapien und Autogenes Training empfohlen werden. Auch Massagen helfen gut. Die Muskelverspannungen lösen sich. Das Gewebe ist wieder besser durchblutet.

Aus kieferorthopädischer Sicht sind eine Beseitigung der Fehlstellung und eine Entlastung der Gelenke wichtig. Dies kann durch eine Schienentherapie erfolgen. Meist ist eine Bisserhöhung notwendig.

Hat man erst die Ursache der Probleme gefunden, geht es den Patienten bald besser. Die Behandlungen sind aber oft anspruchsvoll und langwierig, bis das Gelenk wieder völlig in Ordnung ist. Unsere Empfehlung: Suchen Sie sich einen erfahrenen Therapeuten. Dieser wird sie zu den richtigen Ärzten weiterleiten. Und bald können Sie wieder lachen. Der Stress lässt nach. Der Teufelskreis ist unterbrochen. Die Patienten sind sehr dankbar. Sie haben in ihr Leben zurückgefunden. Alles geht auch wieder leichter.

Kiefergelenksuntersuchung

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